Coronabedingter Hilfsbedarf bei Bauern offenbar geringer als erwartet

Um die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise für Agrarunternehmen und ähnliche Betriebe zu lindern, hat der Freistaat bislang Soforthilfen in einem Volumen von etwa 2,75 Millionen Euro bewilligt. Diese Gelder seien bereits fast komplett an rund 230 Antragssteller ausgezahlt worden, sagte eine Sprecherin des Thüringer Infrastrukturministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Da noch weitere Anträge bearbeitet werden müssten, werde sich das Volumen der bewilligten Hilfen in den nächsten Tagen allerdings wahrscheinlich noch weiter erhöhen. Neben Agrarbetrieben konnten auch aus dem entsprechenden Förderprogramm auch Gartenbau- und Fischereiunternehmen sowie Forstbetriebe Unterstützung aus diesem Corona-Hilfsprogramm erhalten.


Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Branche weniger staatliche Hilfen erhalten hat, als am Beginn der Pandemie erwartet worden war. «Anfangs wurde für die Corona-Soforthilfe Landwirtschaft mit einem Finanzbedarf von bis zu 11 Millionen Euro gerechnet», sagte die Sprecherin.

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